TRANSPARENZ VON BEGINN AN

Wie groß ist der Zeitaufwand bei einem Business Coaching? Welche Methoden werden angewendet? Und, was bedeutet eigentlich „Kontextorientiert“? Wenn Sie noch nie mit einem Business Coach zusammengearbeitet haben, stellen sich Ihnen vermutlich einige Fragen. Daher habe ich für Sie nachfolgend die häufigsten Fragen übersichtlich zusammengetragen und kurz beantwortet. Sollten dennoch Fragen offen sein, stehe ich Ihnen gerne jederzeit persönlich mit Rat und Tat zur Seite.

DIE HÄUFIGSTEN FRAGEN IM ÜBERBLICK

Für welche Branchen sind Sie tätig?

Schwerpunktmäßig arbeite ich für kleine und mittelständische Technologie-Unternehmen, überwiegend mit eigener Produktion. Viele sind Maschinen- und Anlagen-, Geräte und Apparatebauer sowie Hersteller elektrischer, mechanischer und mechatronischer Komponenten oder Systeme.

Was unterscheidet Business Coaching von Beratung?

Beratungen werden von Menschen oft als überstülpen von etwas empfunden, das nicht zu ihnen passt. Nicht selten ist das auch so. Sie akzeptieren es nicht. Business Coaching und Praxislernen hingegen bewegen sich im direkte beruflichen Umfeld der Menschen, binden das von ihnen bereits geleistete wertschätzend mit ein und bauen darauf auf. Es unterstützt und stärkt sie. Meist finden Sie so selbst den Weg zur passenden Lösung. Nur bei Bedarf gebe ich Tipps oder Handlungsempfehlungen. Auch hier entscheiden Sie, ob diese für Sie passen und ob Sie diese annehmen. Die Chance, dass das Neue von Bestand ist und in der Praxis schnell und effektiv Nutzen bringt, ist nach meiner Erfahrung wesentlich größer als bei einer Beratung.   

Welche Methoden und Modelle verwenden Sie?

Das zentrale Werkzeug bei meiner Arbeit bildet das Business Coaching, ergänzt um Workshops, Interviews und Gesprächsmoderationen. Abhängig von Ihrer Ist-Situation, Ihren Zielen und Erwartungen biete ich Erfahrungsimpulse basierend auf unterschiedlichen Methoden und Modellen an, die sich in der Praxis als hilfreich erwiesen haben. Sie entscheiden zu jedem Zeitpunkt selbst, was Sie aufgreifen möchten.

Einige Beispiele:

  • Appreciative Inquiry nach Matthias zur Bonsen
  • Action Learning nach Bernhard Hauser
  • Reeinventing Organizations nach Frederic Laloux
  • Ansätze zur Potenzialentfaltung aus der Hirnforschung nach Gerald Hüther
  • Kommunikationspsychologie nach Friedemann Schulz von Thun
  • Sustainable Companies nach E. Oberleiter, G. Reifer, H.-U. Streit
  • Corporate Identity nach Waldemar Kiessling und Florian Babel
  • Kreativitäts-Techniken
  • Scrum
Machen Sie auch Schulungen?

Um in ein Thema einzuführen oder um Barrieren zu überwinden, die im Rahmen eines Change-Projektes offenkundig werden, führe ich auch kurze Schulungen durch. Sie reichen von möglichen Organisationsformen, über wertschätzend Kritik üben oder die Führungskraft als Coach bis hin zu Werkzeugen für den Vertrieb, das Produkt- oder Projektmanagement. Wie beim Business Coaching ist es mir wichtig, auch hier schnell ins praktische Handeln, Reflektieren und Lernen zu kommen. Das Werkzeug hierfür ist Praxislernen.

Ist Ihre Vorgehensweise individuell auf meine Bedürfnisse zugeschnitten?

Business Coaching unterstützt die Menschen in ihrer individuellen Praxis. Ihr Thema, Ihre Ziele und Ihre reale Situation analysieren wir gemeinsam. Sie bekommen Unterstützung die Ihnen hilft, Ihre Handlungsoptionen zu erkennen, einen Maßnahmenplan zu entwickeln und diesen umzusetzen. Wünschen Sie konkrete Vorschläge und Anregungen, erhalten Sie von mir Impulse, die Sie bewerten und über deren Eignung für Ihre Zwecke Sie frei entscheiden. Sie bestimmen den Weg, den Sie gehen möchten.

Unterstützen Sie auch die Umsetzung in die Praxis?

Die Begleitung bei der Umsetzung in die Praxis ist ein zentraler Teil meiner Arbeit. Business Coaching und Praxislernen arbeiten immer am konkreten Thema aus der Praxis und in der Praxis. Solange, bis das gemeinsam Erarbeite lebt und sich selbständig weiterentwickeln kann, unterstütze ich Sie und Ihr Team gerne als Sparrings-, Impuls- und Reflexionspartner.

Binden Sie die Mitarbeiter mit ein?

Die kollektive Intelligenz und Erfahrung ist in jedem Unternehmen ein großer Schatz. Viele Menschen wollen sich einbringen. Wer mitgestaltet, misst der eigenen Arbeit eine größere Bedeutung bei, erkennt den Sinn und ist zuversichtlicher, auch zukünftige Herausforderungen meistern zu können. Er identifiziert sich mehr mit seiner Arbeit, seinem Unternehmen und ist motivierter. Davon profitieren nicht nur Ihre Mitarbeiter, sondern auch Ihr ganzes Unternehmen. Projekte und Change-Prozesse gelingen schneller, effizienter und nachhaltiger. Die frühzeitige, wertschätzende und vertrauensvolle Einbindung der Mitarbeiter wird von mir unterstützt.

Gefährdet Nachhaltigkeit nicht den wirtschaftlichen Erfolg?

Nachhaltig wird gerne assoziiert mit Öko oder mit Greenwashing. Beides widerspricht dem Nachhaltigkeitsgedanken grundlegend. Nachhaltig handeln soll per Definition gut sein für den wirtschaftlichen Erfolg, die Natur und die Menschen. Es geht also darum, dies in Einklang zu bringen.

Es ist vielfältig belegt, dass ehrliches nachhaltiges Verhalten Unternehmen stärkt, zukunftsorientierte Geschäftsmodelle eröffnet und sie als Geschäftspartner und Arbeitgeber attraktiver macht. Erste Kunden berichten, dass die seit 2017 gesetzlich geltende Nachhaltigkeits-Berichtspflicht für große Unternehmen von diesen auf sie übertragen wird. Die Erwartung der Öffentlichkeit steigt, mehr zum Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen zu tun. Muss die Frage daher nicht eher lauten: Kann ein Unternehmen langfristig erfolgreich sein, wenn es sich nicht nachhaltig verhält?

Gerne unterstütze ich Sie auf diesem Weg. Mehr hierzu finden Sie unter Stark in die Zukunft.

Weshalb arbeiten sie kontextorientiert?

Verhalten kann durch Beratung, Schulungen oder Workshops alleine nicht dauerhaft und wirkungsvoll geändert werden. Es ist nur im Kontext der Strukturen und Prozesse, der Unternehmenskultur und verborgenen Handlungsmuster, der gemeinsamen Werte sowie der inneren Haltungen und Emotionen, also kontextorientiert zu verstehen. Ignoriert man diese Einflussfaktoren und deren Wechselwirkungen, kann es passieren, dass gute Ansätze gebremst oder sogar zum Scheitern gebracht werden. Beachtet man diese hingegen, ergeben sich schnell Effekte, die einander positiv verstärken. Projekt und Change-Prozess können so besser und effizienter gelingen.

Was bedeutet lebendig, lernend oder selbststeuernd bei Organisationen?

Auch wenn hier gerne differenziert wird, geht es meines Erachtens im Kern um dasselbe. Ziel ist es, Teamgeist zu entwickeln und die Zusammenarbeit im Unternehmen so zu gestalten, dass sich seine Potenziale entfalten können. Es geht um die Schaffung von Identifikation, Motivation und Freude bei der Arbeit, von Entscheidungskompetenz und um die Nutzbarmachung der kollektiven Intelligenz. Letztendlich sollen das Unternehmen, seine Anpassungsfähigkeit, die Innovationskraft sowie seine Handlungsgeschwindigkeit und Leistung so weiter entwickeln werden, dass es in einer immer dynamischeren und komplexeren Welt erfolgreich bestehen kann. Mit einer lebendigen Organisation kann auch Nachhaltigkeit und Digitalisierung gelingen.

Statt lebendig wird auch gerne der Begriff agil verwendet. Lernende Organisationen sind per se lebendig. Zum Wesen einer lebendigen Organisation gehört es, permanent zu lernen und sich zu entwickeln. Eine sinnvoll gestaltete Selbststeuerung oder Selbstführung ist ein weiteres Merkmal und geht häufig einher mit flachen Hierarchien und einer inspirierenden Unternehmensführung.  Der Gedanke dahinter ist, dass immer mehr Menschen in ihrer Arbeit selbst Führung übernehmen und zielführend zusammenarbeiten. Welche Form einer lebendigen Organisation zu Ihrem Unternehmen passt, hängt von Ihrem Marktumfeld und Ihren Zielen ebenso ab wie vom Status Ihrer Belegschaft und Führungskräfte und wie diese heute zusammenarbeiten.

Was hat Verkaufserfolg mit Geschäftsmodell und -organisation zu tun?

Eine innovatives Geschäftsmodell fokussiert die Kräfte auf die eigenen Stärken sowie auf die erfolgversprechendsten Produkte und Zielgruppen. Es bringt auch für Vertrieb und Marketing, Produkt- und Projektmanagement Klarheit in die Vorgehensweise, schafft Identität und verleiht Ihnen Energie, die auch nach außen wirkt. Eine lebendige Organisation nutzt diese Motivation, um die kollektive Intelligenz der Mitarbeiter zu aktivieren und die Potenziale des Unternehmens verkaufswirksam zu entfalten. Die Wirksamkeit von eventuell erforderlichen Vertriebsschulungen verbessert sich. Dieser kontextorientierte Ansatz ist ein starker und vielfach bisher nur ansatzweise genutzter Hebel für einen langfristig überdurchschnittlichen Verkaufserfolg.

In Bezug auf eine Zusammenarbeit mit Ihnen - wie groß ist der Zeitaufwand?

Der Zeitaufwand hängt wesentlich von der Ist-Situation und Ihren Zielen ab. Die Zeiteinteilung kann individuell abgestimmt werden. Da Business Coaching sehr handlungsorientiert ist, stellt sich für den Kunden oft schon nach dem ersten Gespräch ein konkreter, praktischer Nutzen ein. Die dabei gewonnen Erfahrungen werden reflektiert und in die weiteren Gespräche integriert.

Nachfolgend einige Beispiele zur groben Orientierung:

Ein Coaching mit dem Ziel, eine Führungskraft dabei zu unterstützen, bei einer komplexen Fragestellung eine zielführende Lösung zu finden, dauert manchmal nur 2 Stunden.

Geht es darum, Führungskräfte beim Aufbau einer wertschätzenden und motivierenden Führungskultur oder bei der Entwicklung zu einem Führungsteam zu coachen, dauert ein Gespräch oft etwa 4 Stunden. Man trifft sich dann beispielsweise einmal im Monat zum Coaching. Bei dieser Vorgehensweise kann der Change-Prozess etwa ein halbes Jahr dauern.

Wenn es Ihr Ziel ist, Ihr Unternehmen zu einer lebendigen oder lernenden Organisation zu entwickeln, geht es meist um Arbeitstreffen von 6 bis 8 Stunden Dauer. Zu Beginn eines solchen Prozesses entscheiden sich manche Kunden für eine Unterstützung von vier Tagen im Monat, reduzieren diese dann nach einem halben Jahr auf zwei Tage pro Monat um den Prozess dann nach etwa einem Jahr nur noch einen Tag im Monat oder bei Bedarf begleiten zu lassen, bis er sicher läuft.

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